Das Programm „Demokratie Leben!“ ist eine Fördermaßnahme des BMFSFJ, die 2015 ins Leben gerufen wurde. Es hat das Ziel, demokratische Werte zu stärken und Menschen zu ermutigen, sich aktiv gegen Extremismus, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung einzusetzen. Das Programm soll eine aktive Bürgergesellschaft fördern, indem es lokale Projekte unterstützt, die sich mit diesen Themen befassen und konkrete Maßnahmen ergreifen, um eine Kultur der Toleranz und des respektvollen Miteinanders zu schaffen.
Hier sind die Hauptziele und Merkmale des Programms:
- Förderung von Demokratie und Toleranz: Das Programm unterstützt Projekte, die sich mit der Vermittlung von demokratischen Prinzipien und Werten auseinandersetzen, wie etwa Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung, Rechtsstaatlichkeit und die Achtung der Menschenrechte.
- Prävention von Extremismus: Ein wichtiger Fokus liegt auf der Prävention von rechtsextremistischer und islamistisch-terroristischer Radikalisierung sowie auf der Bekämpfung von Antisemitismus und Rassismus. Dabei sollen vor allem junge Menschen erreicht werden.
- Zivilgesellschaftliches Engagement: Das Programm fördert Initiativen von zivilgesellschaftlichen Akteuren, wie z.B. Vereinen, NGOs, Schulen und lokalen Organisationen, die sich für eine offene, vielfältige Gesellschaft einsetzen.
- Stärkung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit: Projekte, die die Bürgerrechte und das Vertrauen in demokratische Institutionen stärken, erhalten Unterstützung.
Förderbereiche:
- Präventionsprojekte: Diese sollen insbesondere junge Menschen ansprechen und über die Gefahren von extremistischen Ideologien aufklären.
- Demokratiebildung: Projekte, die die Grundlagen und Werte der Demokratie vermitteln, z.B. in Schulen oder Jugendzentren.
- Interkultureller Dialog und Antidiskriminierung: Programme, die die Vielfalt der Gesellschaft anerkennen und Diskriminierung und Ausgrenzung entgegenwirken.
- Förderung von Erinnerungsarbeit: Projekte, die sich mit der Aufarbeitung der Geschichte, insbesondere mit dem Nationalsozialismus, auseinandersetzen und die Erinnerung an die Opfer des Holocaust bewahren.
Ansprechpartner beim Projekt: Christan Kroll, VHS
ckroll@vhs-heidekreis.de
0151 28276757